Spree Babe: "Augen auf und durch!"

Wer keine Gefühle zeigt, verhindert das Risiko beglückender Herz- und Schmerzanfälle.

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Presseartikel (dieser Artikel ging an 35 Redaktionen in Deutschland, England und Australien, Dt./Engl.)

„Vorwärts zu den Wurzeln“

In diesen Tagen findet in Sydney ein außergewöhnliches Treffen statt: Drei Männer – Großvater, Vater und Sohn/Enkel - treffen sich zum ersten Mal in ihrem Leben, denn diese Männer - alle drei Generationen - wurden adoptiert!

Der Großvater Gary John Cullen, besser bekannt als Gary „Bronco“ Cullen hat seine leiblichen Eltern nie kennen gelernt und verbrachte den Großteil seiner Kindheit in Waisenhäusern. Bereits im Alter von 14 Jahren begann er eine Maurerlehre, entdeckte dann seine Liebe zu Pferden und verbrachte seine Ausbildungszeit zum Zureiter auf den größten Farmen Australiens bei den seinerzeit bekanntesten Trainern und Showreitern wie beispielsweise George Mc Graw und Jimmy Wilton. Gary John Cullen bereiste als professioneller Rodeoreiter den ganzen australischen Kontinent. Für eine kurze Spanne tauschte er die wilden Pferde gegen PS-starke Motorräder. Nachdem er sich bei diversen Rennen sämtliche Knochen gebrochen hatte, kehrte er zu seiner wahren Liebe, den wilden Pferden zurück und wurde in der nachfolgenden Zeit bekannt als Gary „Bronco“ Cullen. 2003 veröffentlichte er das Buch „Sind Sie ein Cowboy, Mister?“ mit Lagerfeuergeschichten und Busch-Gedichten des Outback. Die bekannte australische Künstlerin Jessica Fitzgerald ließ es sich nicht nehmen, dieses romantische Zeugnis einer außergewöhnlichen Karriere selbst zu illustrieren.

Sein Sohn Garry John Orriss, der ihn erstmals vor wenigen Monaten nach langwieriger, weltweiter Internetrecherche, ausfindig gemacht hat, wurde im Alter von sechs Wochen zur Adoption in eine Familie gegeben, die eine riesige Greyhound-Trainings-Farm betrieb. Das streng katholische Umfeld der deutschen Immigrantenfamilie seiner leiblichen Mutter gestattete dem Teenager nicht, ihr Kind ohne Ehemann zu behalten, zumal deren eigene Mutter, also Garry`s Großmutter, zeitgleich schwanger war. So verlebte Garry eine liebevolle Kindheit, umringt von tausenden von Tieren, bei seinen Adoptiveltern. Vielleicht war es ein Wink des Schicksals: die Adoptiveltern, als seine Namensgeber, nannten das Baby „Garry John“, ohne Kenntnis vom Namen des leiblichen Vaters zu haben, denn solche Informationen verbietet das australische Adoptionsgesetz!

Schon in frühester Jugend zeigte sich, dass Garry von zwei Dingen beherrscht wurde: der Kunst und dem Willen, seine Identität, seine leiblichen Eltern zu finden. Mit dem Fahrrad begab er sich auf eine fünf Jahre währende Reise, die ihn durch 45 Länder führte auf dem Weg nach Deutschland, um dort seine leibliche Mutter zu finden. Dieses Treffen ist bis heute nicht zustande gekommen, da die mittlerweile bei Heilbronn lebende Künstlerin und Fotografin ein Kennen lernen ablehnt. Garry hat sich selbst einen Namen gemacht als internationaler Künstler, der malt und außergewöhnliche Menschen fotografiert. Tausende von Kunstpostern seiner Fotos werden in die ganze Welt versandt. Garry gewann viele Preise und hatte etliche internationale Ausstellungen. Zum Zeitpunkt des erstmaligen Zusammentreffens der drei Generationen Männer trifft zeitgleich im Hafen von Sydney eine mehrere Hundert Kilo schwere Ladung mit Kunstpostern ein. Ein Teil des Erlöses geht an das Labor von Dr. Susanne Schlisio, der bahnbrechende Entdeckungen im Bereich der Krebsforschung gelangen.

Während Garry`s Wanderschaft zu seinen Wurzeln entstand sein Sohn Samuel. Garry blieb bis zur Geburt seines Sohnes, aber es war klar, dass die Hingabe zur Kunst und absolute Wille, seine leibliche Mutter ausfindig zu machen, den sehr jungen Mann stärker fesselte als das Baby. So empfanden es alle als eine glückliche Fügung, dass sich die blutjunge Mutter Elizabeth und Garry`s Freund Jeff Howarth so sehr in einander verliebten, dass dieser Garry um die Einwilligung zur Adoption Samuels bat. Garry war einverstanden, wünschte er seinem Sohn doch von Herzen, in einer behüteten Familie aufzuwachsen. Leider verlor Jeff Howarth vor wenigen Jahren bei einem tragischen Angelausflug sein Leben (das australische Fernsehen berichtete). Heute absolviert der fast achtzehnjährige Samuel eine Ausbildung zum Tischler. Er möchte, ganz nach deutscher Tradition, auf die Walz gehen, allerdings auf australische Art und Weise: Samuel möchte so oft es geht, unter freiem Himmel mit den Füssen am Feuer schlafen. Nach dem Treffen mit seinem Vater und seinem Großvater, wird er für einige Zeit nach Deutschland kommen, um seinen Vater näher kennen zu lernen. Drei Generationen Männer - drei außergewöhnliche Schicksale, zwei davon berühmt geworden durch das absolute Festhalten an ihrer Passion, und ein junger Mann, der das Potential hat, in dritter Generation die Welt zu überraschen!

 

„Landschaften lesen – steingewordene Menschheitsgeschichte“

Im Februar 2005 schürfte Claudia Bätge erfolgreich nach blauen Saphiren. Nicht immer geben die trägen Fluten dem noch so fleißigen Entdecker die erhoffte Belohnung frei. Tagelanges Waschen des Schlammes in gebückter Haltung unter der heißen Sonne Australiens lassen den Finder um so lauter jubeln, wenn er die begehrten Steine in seinem Sieb entdeckt. Dreißig Jahre versierter Umgang mit den kostbaren Steinen haben Claudia Bätges Augen geschult. Ihre außerordentliche Kreativität bescherte ihr manches Mal schon während des Klassifizierens der Saphire eine ästhetische Inspiration zur späteren Verarbeitung. Ein TV-Kamerateam, das die internationale Preisträgerin während des gesamten Aufenthaltes begleitete, sowie die zusätzliche Dokumentation durch den Australien-Kunst-Fotografen Garry Orriss prägten sehr schnell den Begriff der „steingewordenen Menschheitsgeschichte“, die in der unendlichen und einmaligen Weite der australischen Landschaft abzulesen ist. So lautet denn auch der Titel dieser hochinteressanten Filmdokumentation, die in mehreren Sprachen synchronisiert wurde. Zahlreiche Nuggets unterschiedlichster Größen vervollständigten die Ausbeute dieser Reise. Die warme Tiefe dieses Goldglanzes ist einmalig und unverkennbar. Claudia Bätge, eine hochbegabte deutsche Goldschmiedin findet sich wieder inmitten der Menschheitsgeschichte, der sie einige Fundstücke entrissen hat – zur Freude der Finderin und ganz besonders der Trägerin des späteren, einmaligen Schmuckstückes, das sie ihrer Kundin „auf den Leib schneidert“, denn jedes Teil ist individuell und einmalig. Februar 2007 werden sie und Garry Orriss wiederum von einem TV-Kamerateam mit Spannung erwartet. Schon ihre Ankunft wird abenteuerlich sein – soviel darf an dieser Stelle schon verraten werden!   

 „Extraordinary things need time and respect“

 Art just like love are special presents of the species of mankind they cannot be done in a rush. Also valuable material and fabric and the knowledge of how to treat it cannot be done in a rush either. Like that Claudia Bätge , who works as a goldsmith since 30 years and also teaches the young goldsmiths, headed in February 2005 for far away Australia, accompanied by a TV-camerateam and the wellknown Australian art phototgrapher Garry Orriss. Down under Claudia Bätge successfully digged for gold and blue saphires. Like that not only an international highly remarked filmdocument took birth, but also the under adventurely circumstances in the width of mostly untouched landscapes entrissene Fundstücke are the base for Claudia Bätges new creations.

Claudia Bätge won several international prices and took part in many highly recommended exhibitions.